Keine Macht den Fake News

Dass Medienkompetenz heutzutage eine zentrale Lernaufgabe ist, wird sicherlich niemand bestreiten. Die Schülerinnen und Schüler müssen befähigt werden, sich in unserer modernen Medienwelt zurechtzufinden, um die neuen Möglichkeiten, die die Medien bieten, souverän handhaben zu können.

Im vergangenen Schuljahr bot unsere Schule für die damalige Klassenstufe 8 einen Workshop zum Thema „Hate Speech“ an. In aktuellen Schuljahr konzentrierte sich Michaela Weiß von Medien-Leuchtturm in ihrem Workshop auf das Problem von falschen und gefälschten Nachrichten, die vor allen Dingen über die sozialen Netzwerke verbreitet werden, die sogenannten „Fake News“. 

Vier Themen standen im Workshop im Vordergrund:

1.       Was genau sind Fake News überhaupt?

2.       Wieso gibt es Fake News?

3.       Warum sind Fake News problematisch oder gar gefährlich?

4.       Wie kann ich erkennen, dass es sich um Fake News handelt?

Zu Beginn des Workshops galt es herauszufinden, welche Online-Angebote die Schülerinnen und Schüler hauptsächlich nutzen und aus welchen Quellen sie ihre Informationen beziehen. Frau Weiß klärte über journalistische Qualitätskriterien auf und erläuterte den Unterschied zwischen Meinungen und Fakten. Sie zeigte auf, dass in Deutschland zwar Meinungsfreiheit herrscht, erklärte aber auch wo die Grenzen der Meinungsfreiheit liegen.

Dann ging es in den Mixed Reality Escape Room von „Escape Fake“. Mit Ipads besuchten die Schülerinnen und Schüler einen virtuellen Raum, in dem es Rätsel und Quizze rund um das Thema „Fake News“ zu lösen galt. Viele kamen zum ersten Mal mit Augmented Reality in Berührung, fanden sich aber schnell in das Spiel ein. Während des Spiels erscheinen in der Kameraansicht 3D-Objekte, die durch Berühren des Touchscreens benutzt, betrachtet, aufgesammelt und mit anderen Objekten kombiniert werden können. Chats und Hinweise helfen „dem Fake zu entkommen“.

Um Fake News zu entlarven, kann es hilfreich sein, die Quelle bereits vorhandener Fotos zu ermitteln. Wie man das bewerkstelligt, lernten die Klassen mit Hilfe der sogenannten Bilderrückwärtssuche. Zum Abschluss stand der „Fakefinder“ des SWR auf dem Programm. Schnell stellten die Schülerinnen und Schüler fest, dass es gar nicht so einfach ist, herauszufinden welche Nachricht wahr, gefaked oder Satire ist.

Alle waren sich am Ende darüber einig, dass es nicht immer einfach ist, Fake News zu entlarven, aber dass sich der Aufwand lohnt, denn wer will sich schon durch Falschmeldungen manipulieren lassen?

Wir bedanken uns herzlich bei Frau Michaela Weiß von Medien-Leuchtturm für den lehrreichen aber auch unterhaltsamen Workshop.

 

Text und Fotos: Ulrike Lennartz

AG "Zukunftswerkstatt" baut Insektenhotels

Unsere Umwelt leidet immer mehr. Die Artenvielfalt nimmt drastisch ab, das Insektensterben schreitet voran. Vor allem die für uns überlebenswichtigen Bienen leiden stark unter Umweltverschmutzung, Klimawandel und vor allem zu wenig Nahrung in Form von Blumenwiesen. Blumen haben wir im Zuge des Projektes „Tulpen für Brot“ bereits gepflanzt, der nächste Schritt war der Bau von Insektenhotels. Nach der Überlegung ob wir Insektenhotels kaufen oder selbst bauen, haben wir uns dazu entschlossen, nur mit dem Material zu arbeiten, welches uns zur Verfügung steht. In unserem Fall waren dies unbehandelte Holzscheiben, in die wir Muster unserer Wahl gebohrt haben. Diese haben wir, um die Bäume nicht zu verletzen, mithilfe von Seilen an unseren Schulbäumen befestigt.

Lust ein Insektenhotel zu bauen? Hier die Anleitung:

 Material

  • 1 Holzscheibe, mindestens 12 cm dick

  • 1 Bohrer

  • 1 Schleifpapier

  • 1 Rundfeile (gleiche Größe wie die Löcher)

  • Mustervorlage (z.B. Stern, Herz, usw.)

Durchführung

  • Muster auf die Holzscheibe abpausen.

  • 6 cm tief Löcher bohren.

  • Wichtig!!! Löcher mit der Rundfeile innen abschleifen, damit die Flügel der Insekten nicht verletzt werden.

  • Insektenhotel am Standort der Wahl anbringen.

 

Dank an die „AG Zukunftswerkstatt `22“ (Philip Vierbuchen, Ben Bade, Maximilian Cron, Beatriz da Hora Butenschön, Aaliyah Hasler, Saphira Heymann, Isabel Beatritz Laszlo, Santhya Loganathan und Ida Merfels) ohne deren Ideen und Durchhaltevermögen unsere Projekte nicht entstanden wären.

  

Text und Fotos: Stefanie Fuchs

Schüler der Heinrich-Roth-Realschule plus stellen ihre digitalen Kompetenzen unter Beweis

Um die Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Roth-Realschule plus gut auf ihr berufliches Leben vorzubereiten, erlernen sie im regulären Unterricht das Tastschreiben, Grundlagen von Windows sowie die Office-Programme Word, PowerPoint und Excel – heutzutage unverzichtbare Kompetenzen in der modernen Arbeitswelt.

Wer zusätzlich seine Kenntnisse im Programm PowerPoint vertiefen und dies mit einem ICDL-Zertifikat (International Computer Driving Licence) belegen wollte, konnte am AG-Nachmittag einen entsprechend Kurs besuchen.

Im zweiten Halbjahr des Schuljahres 2021/22 nahmen Kjell Suppus (7b), Malte Thies (7c), Yannick Schäfer (7d), Karl Nick Werner (8b), Jonas Dietmayer (8b) und Lucas Kronier (9c) erfolgreich an der ICDL-Prüfung teil. Schulleiter Franz-Josef Gerz und Kursleiterin Ulrike Lennartz gratulieren herzlich zu diesem guten Ergebnis.

Herzlichen Dank an folgende Unternehmen für die finanzielle Unterstützung dieses Projektes:

·         DoKaSch GmbH, Staudt

·         Energieversorgung Mittelrhein AG, Koblenz

·         Verallia Deutschland AG, Wirges

·         Sparkasse Westerwald-Sieg

·         Akademie Deutscher Genossenschaften, Montabaur

Hinten, v.l.: Lucas Kronier, Karl Nick Werner, Ulrike Lennartz
Vorne, v.l.: Jonas Dietmayer, Yannick Schäfer, Kjell Suppus, Malte Thies

Sicher durchs Netz

Unter dieser „Überschrift“ fanden am 4. und 5. April 2022 für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7a, 7b, 7c und 7d Workshops zu den Themen Urheber- und Bildrechte und Soziale Netzwerke statt. Herr Hötten von der Firma Medienleuchtturm moderierte den Workshop auf lebendige und unterhaltsame Art und Weise. Es gelang ihm, den Schülerinnen und Schülern diese doch eher ernste Thematik sehr ansprechend zu vermitteln und sie für ein achtsames Verhalten im Internet zu sensibilisieren.

Heutzutage ist es selbstverständlich, dass Kinder und Jugendliche mehrere Stunden am Tag im Internet unterwegs sind. Dabei hinterlassen sie ihren sogenannten „digitalen Fußabdruck“. Diesen galt es via Google zu finden. Dabei fanden sich nette Fotos aus vergangenen Tagen aber auch alte Programm-Accounts, die längst in Vergessenheit geraten waren. In dieser Workshop-Einheit lernten die Schüler:innen unter anderem die Begriffe „Urheber- und Bildrechte“ sowie deren Bedeutung kennen.

Bei Durchsicht der Nutzungsbedingungen von Whatsapp und Instagram stellte sich heraus, dass Kinder und Jugendliche ganz selbstverständlich soziale Dienste nutzen, die sie von Alters wegen eigentlich noch gar nicht nutzen dürften. Vielen ist auch nicht klar, dass ihre Daten jederzeit und weltweit weiterverarbeitet, geteilt oder gar verkauft werden können. Im Workshop erfuhren die Schülerinnen und Schüler wie sie sich mit den richtigen Privatsphäre-Einstellungen davor schützen können.

Ein YouTube-Video, welches sich viral, d.h. unkontrolliert im Netz verbreitet hat, sorgte zunächst bei allen für große Erheiterung. Bei genauerer Betrachtung aber wurde allen deutlich, dass man sich ganz genau überlegen muss, ob Fotos oder Videos, welche man aktuell hoch lädt, in Zukunft nicht vielleicht doch sehr peinlich und sogar schädlich sein können.

Last but not least ging es um die Frage „Ist mein Passwort eigentlich sicher?“. Herr Hötten gab wertvolle Tipps, wie man ein Passwort erstellen kann, welches gleichzeitig sicher und leicht zu merken ist.

Am Ende des Workshops waren sich alle einig. Dieser Workshop hat sich gelohnt. Ein herzliches Dankeschön an Herrn Hötten für die tolle Moderation.

Text und Fotos: Ulrike Lennartz

mint läuft >> Entdecken - Entwickeln - Zukunft gestalten

mint läuft >> in der Arbeitsgemeinschaft von Biologie- und Chemielehrerin Katja Haas. Die TeilnehmerInnen dieser AG im Nachmittagsbereich der Ganztagsschule lernen das ganz Kleine sichtbar zu machen und halten dies mit Handykameras digital fest.

 

Mundwerkzeug einer Kakerlake

Kaliumchromat

Natriumchlorid (Kochsalz)

Fotos: TeilnehmerInnen der Arbeitsgemeinschaft
Text: Katja Haas

 

Alaun

Kupfersulfat

ICDL-Prüfung erfolgreich bestanden

Die Heinrich-Roth-Realschule plus bietet in einer der Arbeitsgemeinschaften des Ganztags ihren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, als wertvolle Zusatzqualifikation Modulprüfungen des internationalen Computerführerscheins abzulegen.


Lena Dietz (Klasse 7b), Ariam Isack (Klasse 7b), Zelalem Isack (Klasse 7b), Anna Kremser (Klasse 7c), Pascal Liedert (Klasse 8c), Dennis Fetz (Klasse 8c), Hüsamettin Güclü (Klasse 8b) - fehlt leider auf den Fotos - und Michel Dahlem (Klasse 8e) besuchten im ersten Halbjahr des Schuljahres 2021-2022 die Powerpoint AG unter Leitung von Frau Ulrike Lennartz, in der sie sich erfolgreich auf die Prüfung vorbereiteten.
Schulleiter Franz-Josef Gerz überreichte die Urkunden und gratulierte herzlich zur bestandenen Prüfung.


Besonderer Dank gilt der Sparkasse Westerwald-Sieg, der Energieversorgung Mittelrhein AG, der DoKaSch GmbH, der Verallia Deutschland AG, sowie der ADG Schloss Montabaur, die das Projekt mit einer Spende finanziell unterstützt haben.

Fotos und Text: Ulrike Lennartz

Heinrich-Roth-Realschule plus erhält erneut Auszeichnung als MINT-freundliche Schule

 
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Auszeichnung „MINT-freundliche Schulen“ in Rheinland-Pfalz

Mainz/Berlin, 1. September 2021. 28 Schulen aus Rheinland-Pfalz wurden heute in einer Onlineveranstaltung vom rheinland-pfälzischen Bildungsministerium und unserem Vorsitzenden Thomas Sattelberger als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Davon erhielten fünf Schulen das erste Mal die Auszeichnung und weitere 23 Schulen wurden nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung erneut mit dem Signet „MINT-freundliche Schule“ geehrt.

Die Ehrung der „MINT-freundlichen Schulen“ in Rheinland-Pfalz steht unter der Schirmherrschaft von Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig und der Kultusministerkonferenz (KMK).

“Eines ist durch die Pandemie sehr deutlich geworden: Der Teil der Bildung und der Gesellschaft, den wir mit den vier Buchstaben MINT abkürzen, wird in der Zukunft nicht weniger bedeutsam sein. Ganz im Gegenteil; er hat an Bedeutung und Aufmerksamkeit schon jetzt gewonnen.
Die Auszeichnung der MINT-freundlichen Schulen macht in jedem Jahr aufs Neue deutlich, dass unsere Schullandschaft in Rheinland-Pfalz sehr gut aufgestellt ist und vor allem, dass unsere Schulen, unsere Lehrkräfte und unsere Schülerinnen und Schüler mitmachen und die Zukunft mitgestalten wollen – dafür bedanke ich mich: Sie alle tragen dazu bei, dass Rheinland-Pfalz zu einem starken MINT-Land wird. Allen ausgezeichneten Schulen gratuliere ich recht herzlich“, so Dr. Klaus Sundermann, stellvertretender Abteilungsleiter im rheinland-pfälzischen Bildungsministerium.

“Digitale Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler sind zentrale Voraussetzung nicht nur für ihren Lernerfolg, sondern auch für späteren beruflichen Erfolg. Stimmen im Unterricht die digital-pädagogischen Konzepte im Zusammenspiel mit guter Medienausstattung und digitaler Infrastruktur, dann führt das individuelle und Team-Lernen zu Talententfaltung, persönlichem Erfolg und guten Berufschancen. In den „MINT-freundlichen Schulen“, die wir heute auszeichnen, sind hervorragende Konzepte gelebte Realität – nach jahrelanger Arbeit in der Schulgemeinschaft mit Eltern, Lehrkräften, Schülerschaft sowie Partnern der Schule. Diese Leistung erkennen wir heute an und ich rufe ihnen allen zu: Herzlichen Glückwunsch, ihr könnt stolz auf euch sein!”, so der Vorsitzende der Nationalen Initiative „MINT Zukunft schaffen!“, Thomas Sattelberger.

Das Zusammenspiel zwischen Digitalisierung und Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) hat sich ebenfalls als für die Schulentwicklung in der Covid-19-Krise als entscheidend herausgestellt. Die heute ausgezeichneten “MINT-freundlichen Schulen” zeigen, dass sie mit ihrem schulischen Konzept in der Lage sind, Ad-Hoc-Maßnahmen – z.B. zur Digitalisierung – didaktisch und pädagogisch durchdacht, in den Schulalltag einzubinden. Die “MINT-freundlichen Schulen” werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Nationalen Initiative “MINT Zukunft schaffen” zeichnen diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

Die MINT-freundlichen Schulen weisen nach, dass sie mindestens 10 von 14 Kriterien im MINT-Bereich erfüllen. Folgende Partner erkennen die Ehrung als Zeichen der MINT-Qualität in Rheinland-Pfalz an:

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